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Kindern Verantwortung übertragen

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Kindern Verantwortung übertragen

Unsere Kinder zu verantwortlichen Menschen zu erziehen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, ist eine der wichtigsten Erziehungsaufgaben. Einstehen, für das, was ich tue, und mein Leben selbstbestimmt gestalten, das bedeutet Verantwortung und das macht den Menschen aus. Ein solches Verantwortungsbewusstsein entsteht nicht von alleine, sondern ist ein langer Lernprozess. Das Kind braucht dazu sein soziales Umfeld: seine Familie, Freunde, Kindergarten, Schule, Freunde im Verein…Die Eltern spielen dabei eine ganz bedeutende Rolle. Denn sie können mit ihren Kindern schon früh einüben, in alltäglichen Situationen Verantwortung zu übernehmen. Und sie sind Vorbilder in allem, was sie tun und sagen. Sie können das Verantwortungsgefühl ihres Kindes schrittweise fördern und stärken.

Kinder erlernen Verantwortung am besten dadurch, dass sie Dinge einfach tun. Schon früh kann man sein Kind in den Tagesablauf mit den vielen kleinen Aufgabenbereichen einbeziehen. Trauen Sie ihrem Sohn, ihrer Tochter etwas zu! Auch wenn es manchmal dadurch länger dauert oder ein wenig mehr Unordnung entsteht wie beim Kochen oder Plätzchen backen. Schon mit drei erfasst ein Kind, dass es beispielsweise seine Aufgabe ist, seinen Teller zur Spüle zu bringen. Oder nach dem Spielen seine Spielsachen aufzuräumen. Kinder beteiligen sich in der Regel gerne am Alltagsgeschehen und sind stolz auf das, was sie schon alleine schaffen.

Mit steigendem Alter steigen das Verantwortungsgefühl und das Bewusstsein für die Konsequenzen. Siebenjährigen können schon regelmäßige Aufgaben übernehmen wie den Müll nach draußen tragen oder die Spülmaschine ausräumen. Oder das Haustier füttern und mit ihm Gassi gehen. Und sie wissen um die Konsequenzen: Der Hund macht in die Wohnung, wenn er nicht rechtzeitig nach draußen zum Spaziergang kommt.

Folgende Tipps können helfen, Verantwortung einzuüben:
- Fangen Sie früh an
- Lassen Sie sich von Ihren Kindern helfen
- Trauen Sie Ihren Kindern etwas zu und halten Sie es aus, wenn das Resultat nicht perfekt ist
- Passen Sie ihre Erwartungen an den Entwicklungsstand Ihres Kindes an
- Loben Sie Ihr Kind, aber belohnen Sie es nicht immer. Sonst erledigen die Kinder ihre Aufgabe nur um der Belohnung willen.
- Bieten Sie Struktur und Routine!
Anstatt Ihrem Kind Belohnungen in Aussicht zu stellen, führen Sie besser eine Morgenroutine mit einem positiven Endresultat ein. Ihr Kind muss erst frühstücken, sich die Zähne putzen und anziehen, bevor es noch ein bisschen spielen darf. Das Spielen ist dann ein Punkt im Tagesablauf wie etwa das Vorlesen beim Zu-Bett-Bringen.
- Klären Sie Ihr Kind über die Konsequenzen auf
Räumt es etwa nach dem Malen nicht die Wachsmalstifte auf, werden sie weggeräumt und es kann am nächsten Tag nicht damit malen.

Eine gute Möglichkeit, sich über die eigenen Erfahrungen beim Verantwortung-Übertragen auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben, bietet der Elterntalk. Einfach melden über elterntalk@koja-as.de!

Wirtschaft und Kulturforum pro Su-Ro e.V.
1. Vorsitzender Kurt von Klenck
Frühlingstraße 12
92237 Sulzbach-Rosenberg
Telefon 09661/810746
Telefax 09661/810748
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